Der Anfang

Am 7. Juni 1993 wurde ein Einladungsschreiben mit folgendem Wortlaut verfasst:

„Interessenten am Chorsingen

Erstes Treffen am 17.06.93 um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Brücke

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zu einem ersten Treffen in der Begegnungsstätte Brücke des Fredenberg-Forums e.V., Kurt-Schumacher-Ring 4.                                                       Dieses Treffen dient dem Kennenlernen untereinander. Außerdem wollen wir uns über unsere Vorstellungen und Erwartungen austauschen, um dann gemeinsam fest zu legen, wie es weitergeht.                                                                                                                 Derzeit gibt es ca. 20 Interessenten, darunter mehr weibliche als männliche. Es darf also ruhig noch Werbung gemacht werden.                                                                                     Wir hoffen auf einen möglichst großen Sänger/innen – Kreis und freuen uns auf Ihr Erscheinen.

Mit frdl. Gruß                                                                                                                         gez. W. Friedrichs                                                                                                       Friedrichs“


Ausschnitt eines Protokolls des Fredenberg-Forum e. V.,                                       Vorstandssitzung vom 07.09.1993:

„Top 3:                                                                                                                             Friedrichs: 25 Adressen liegen vor, beim letzten Treffen waren 21, man dürfte sich auf   20 – 25 einpendeln… H. Gebauer hat sich bereit erklärt, erst einmal mit den Leuten zu singen…

Der Name soll „Fredenbergchor“ sein. Der Vorstand bekundet sein Interesse an dem Chor und sprach sich für eine evtl. Starthilfe aus. Danach muß der Chor ein  „Selbstläufer“ werden…“


Und so geschieht es:

Aus dem Fredenberg-Forum e. V. heraus wird 1993 der Chor mit zunächst 23 Mitgliedern gegründet. Nach anfänglichen Singabenden mit dem zwischenzeitlich leider verstorbenen Gründungsmitglied Günter Gebauer, der auch den ersten Auftritt des Chores im Gründungsjahr leitet,  kann Herbert Müller als Chorleiter gewonnen werden.

1996 folgt der vom Fredenberg-Forum erwähnte „Selbstläufer“, die Rechtsfähigkeit des Vereins mit der Eintragung des Chores unter dem Namen Fredenberg-Chor v. 1993 e. V. im Vereinsregister.

Unter der Leitung von Herbert Müller wird mit Freude, Ehrgeiz und Fleiß schon bald ein gutes Repertoire an Volksliedern sowie Stücken des klassischen Chorgesangs erarbeitet. Herbert Müller „formt aus dem Chor einen guten Klangkörper“, wie schon bald in einer Pressemitteilung zu lesen ist.

Das erste öffentliche Chorkonzert in der Aula der Grundschule am Fredenberg wird 1995 veranstaltet, es werden viele folgen, ebenso auch Adventskonzerte in der Friedenskirche am Fredenberg.

Als sich Herbert Müller aus familiären Gründen zurückziehen muss, übernimmt nach vorhergehender Chorleiterausbildung das bisherige Chormitglied Hans-Ullrich Pohl die Leitung.  Ein erstes Highlight unter dessen Leitung ist das in Goslar veranstaltete Expo-Singen. Der Chor nimmt in Folge an vielen Veranstaltungen mit Freude und Erfolg teil.

Ein weiteres Highlight sind im Jahr 2003 mit Musik, Gesang und Tanz die Feierlichkeiten anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Chores in der Kulturscheune in Salzgitter-Lebenstedt.

2004 nimmt der Chor eine CD auf.

Auch Reisen stehen auf dem Programm, u.  a. eine Konzertreise nach Polen. Es  werden Städte wie Erfurt, Bremen und Hamburg bereist, beliebtes Ziel von Ausflugsfahrten ist auch der Harz. Unvergessliche Erlebnisse und Eindrücke bereichern das Chorleben und schaffen eine starke Gemeinschaft.

Verschiedene neue Wege werden in den Folgejahren beschritten, es gibt Veränderungen, erstmals ist der Fredenberg-Chor im Jahr 2003 mit einer eigenen Homepage online. Es werden offene Singen sowie Workshops veranstaltet, die Chorgruppe „Haste Töne“ wird ins Leben gerufen, Stimmbildungen angeboten.

Und immer wieder nimmt der Chor an Veranstaltungen teil, so ist im Jahr 2010 ein weiterer Höhepunkt die Teilnahme am Internationalen Chorfestival (IDOCO) in Goslar, zusammen mit insgesamt 50 teilnehmenden Chören aus sechs Nationen.

Ende 2013 übernimmt Anatoll Krug den Chor. Aus organisatorischen Gründen werden die Chorgruppe Haste Töne und der Fredenberg-Chor wieder zusammen gelegt. Mit zusätzlichem Liedgut aus der Unterhaltungsmusik blickt  der Fredenberg-Chor in eine neue Richtung.

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